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“Running for Freedom”, Kundgebung zur Solidarität mit Menschen im Iran

 

Mehrere Menschen sind am 30. November in über 80 Innenstädten weltweit auf die Straße gegangen, um an der Kundgebung „Rennen für Freiheit“ aus Solidarität mit Menschen im Iran teilzunehmen.

Diese wurde von „Association of iranian Athletes for Freedom“ organisiert. Rund zwei Stunden dauerte „das Running-Movement“ und am Ende wurde ein Manifest verlesen:

Wir, die Teilnehmer der heutigen Versammlung, unabhängig von jeder politischen Richtung, sind zusammengekommen, um der Revolution des iranischen Volkes auch in Deutschland und Europa eine Stimme zu geben und unseren todesmutigen Freiheitskämpferinnen und Freiheitskämpfern im Land zu sagen, dass wir mit aller Kraft an ihrer Seite stehen.

Die Islamische Republik ist aus dem Chaos und der Niederlage ziviler Strukturen hervorgegangen und hat die Errungenschaften des modernen Iran nacheinander zerstört. Diese korrupte religiöse Struktur ist unvereinbar mit den nationalen und langfristigen Interessen der iranischen Bürger. In all den Jahren, in denen das Regime der Islamischen Republik über das Schicksal des iranischen Volkes regiert hat, hat es nichts als Korruption, wirtschaftlichen Zusammenbruch, Zerfall der sozialen Ordnung und systematische Diskriminierung hervorgebracht, sowie eine vom Volk getragene politische Entfaltung verhindert. In diesen vier Jahrzehnten ist niemand von der Feindseligkeit dieser Republik verschont geblieben, und die lächerliche alle vier Jahr stattfindende Zurschaustellung der Wahlurne hat dem iranischen Volk nie etwas gebracht.

Wie alle anderen Teile der Gesellschaft sind der Sport und die Sportler: innen von den verheerenden Aktionen der Islamischen Republik nicht verschont geblieben, da die Islamische Republik entgegen internationalen Verträgen den Sport zu einem politischen und propagandistischen Instrument missbraucht hat. Frauen das Recht wegzunehmen, an vielen Sportarten teilzunehmen und aus politischen Gründen nicht mit israelischen Athleten konkurrieren zu dürfen, ist nur ein kleiner Teil der Unterdrückung in diesem Bereich. Bei der jetzigen Weltmeisterschaft wurde die Fußballmannschaft politisch instrumentalisiert, sodass die iranische Bevölkerung ihre eigene Mannschaft nicht mehr unterstützen wollte.

Heute findet im Iran eine freiheitliche Revolution statt, unabhängig von Ethnie, Sprache und Geschlecht. Die Menschen im Iran in jeder Stadt und jeder ethnischen Klasse skandieren Parolen gegen diese korrupte Republik, und ihre Forderung ist heute nicht nur, die religiöse Hülle zu brechen, sondern gesellschaftliche Teilhabe, demokratische Werte und Rechtsstaatlichkeit wiederzuerlangen und zur Rechtsstaatlichkeit zurückzukehren, und sie wissen eindeutig, wie sie dieses Ziel erreichen können. Deshalb will ein großer Teil der iranischen Gesellschaft ein Verfassungssystem und Rechtsstaatlichkeit etablieren, ähnlich einigen europäischen konstitutionellen Verfassungen.

Schließlich fordern wir Sportler: innen und die internationalen Institutionen auf, der freiheitsliebenden Nation Iran beizustehen, indem sie Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel den Boykott von Sportmannschaften, die keine Nationalmannschaften mehr sind, die Entfernung der Flagge der Islamischen Republik und stattdessen die Verwendung der olympischen Flagge für diese Mannschaften.

 

 

 

 

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About Haleh Ramandi

Hale Hosseini Ramandi, (1987, Tehran) graduated with a master’s degree in German language translation from the University of Tehran, in addition to translating and teaching German, she is also a lecturer and teaching assistant in a project of the European Social Fund ( the European Social Fund). She started his social and political activity in Tehran in 2009, and since 2020 he has also been a translator and member of the editorial board of Iran Bozor Farhangi quarterly magazine. She started her activity in APOS Women’s Department from 2022.

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